Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Lars Brinkmann | besser brinkmann
Drosselweg 2, 28870 Ottersberg
- im Folgenden: Auftragnehmer -
Stand: 13. Oktober 2026
Teil 1 – Allgemeine Bestimmungen
1.1 Allgemeines
1.1.1 Der Auftragnehmer bietet dem Kunden verschiedene Agenturleistungen an. Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden.
1.1.2 Der Auftragnehmer schließt keine Verträge mit Verbrauchern bzw. Privatpersonen.
1.1.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen alleiniger Vertragspartner des Kunden. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, sofern für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Kunden zuwiderläuft.
1.1.4 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.1.5 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Kunden verwendet werden, erkennt der Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.
1.2 Mitwirkungspflichten des Kunden
1.2.1 Sofern der Kunde dem Auftragnehmer Texte, Bilder oder sonstige Inhalte zur Erfüllung der in Auftrag gegeben Leistungen zur Verfügung stellt, hat er dafür zu sorgen, dass diese Inhalte nicht gegen die Rechte Dritter (z. B. Urheberrechte, Markenrecht etc.) oder sonstige Rechtsnormen verstoßen.
1.2.2 Der Kunde ist verpflichtet, die von ihm zum Zwecke der Auftragserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten, Werke (z. B. die Daten für das Impressum, Grafiken, Logos etc.) und Zugänge vollständig und korrekt mitzuteilen. Er hat ferner dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm erteilten Weisungen mit dem geltenden Recht in Einklang stehen.
1.2.3 Der Kunde ist – vorbehaltlich abweichender Individualvereinbarungen – für die Beschaffung des Materials zur Erbringung der Agenturleistungen (z. B. Grafiken, Videos) selbst verantwortlich und stellt diese dem Auftragnehmer rechtzeitig zur Verfügung.
1.2.4 Sofern für einzelne Auftragsbestandteile der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO erforderlich ist, verpflichten sich beide Vertragsparteien, einen solchen – vom Auftragnehmer zu stellenden – Vertrag vor Beginn der Leistungserbringung abzuschließen.
1.2.5 Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Umsetzung von Projekten, die durch eine verspätete (notwendige) Mit- bzw. Zuarbeit des Kunden entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden in keinerlei Hinsicht verantwortlich.
1.2.6 Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten aus dieser Ziffer nicht nach, kann der Auftragnehmer dem Kunden den hierdurch entstehenden Zusatzaufwand in Rechnung stellen.
1.3 Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)
1.3.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen der Leistungserbringung Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI-Tools) zur Erstellung von Inhalten (z. B. Text, Bild, Ton oder Video) einzusetzen. Sofern nicht anders vereinbart, werden alle von einer KI generierten Inhalte nach deren Erstellung von einer natürlichen Person geprüft und bei Bedarf angepasst.
1.3.2 Der Auftragnehmer sichert zu, dass Inhalte, die ganz oder teilweise mit KI erstellt wurden, nicht die Rechte von Dritten verletzen.
1.3.3 Eine separate Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten ist nur geschuldet, wenn und soweit die Kennzeichnung des Inhaltes gesetzlich vorgeschrieben ist.
1.4 Angebote und Vertragsschluss
1.4.1 Angebote des Auftragnehmers können bis zu dem im Angebot genannten Datum angenommen werden. Bis zur Annahme ist der Auftragnehmer berechtigt, ein Angebot zurückzuziehen oder zu ändern. Ändert er ein Angebot, kann nur die geänderte Fassung angenommen werden.
1.4.2 Der Vertrag kommt zustande, sobald die Annahmeerklärung des Kunden dem Auftragnehmer zugeht. Der Kunde kann die Annahme in Textform, zum Beispiel per E-Mail, oder digital im Kundencenter des Auftragnehmers erklären (Ziffer 1.4.3).
1.4.3 Stellt der Auftragnehmer ein Angebot in seinem Kundencenter unter kundencenter.besser-brinkmann.de bereit, nimmt der Kunde es an, indem er dort gegebenenfalls optionale Positionen und Varianten auswählt, seinen Namen und seine E-Mail-Adresse angibt, im Unterschriftsfeld unterschreibt, die Geltung dieser AGB und der Bedingungen des Angebots bestätigt, die Schaltfläche „Angebot verbindlich annehmen“ betätigt und die Annahme mit einem Code bestätigt, den der Auftragnehmer an die hinterlegte E-Mail-Adresse oder Handynummer der Kontaktperson sendet. Vor dem Absenden werden ihm Auswahl und Summen zur Kontrolle angezeigt. Bis dahin kann er sie ändern.
1.4.4 Vertragsinhalt ist das Angebot in der Fassung, die dem Kunden bei der Annahme angezeigt wurde, mit der von ihm getroffenen Auswahl. Der Auftragnehmer hält beides in einer Archivkopie fest, die der Kunde im Kundencenter abrufen und speichern kann. Auskünfte, die der Auftragnehmer vor der Annahme zu einem Angebot gibt, werden nur Vertragsinhalt, soweit sie in die angenommene Fassung aufgenommen sind.
1.4.5 Der Auftragnehmer bestätigt den Eingang der Annahme unverzüglich per E-Mail. Eine spätere Auftragsbestätigung dient der Dokumentation und ist keine Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrags.
1.4.6 Wer die Annahme erklärt, versichert, hierzu für den Kunden berechtigt zu sein. Der Kunde muss sich Erklärungen zurechnen lassen, die über den an seine Kontaktperson gerichteten persönlichen Link oder über einen für ihn eingerichteten Zugang abgegeben werden, es sei denn, der Auftragnehmer kannte die fehlende Berechtigung oder hätte sie erkennen müssen.
1.4.7 Der Auftragnehmer protokolliert die digitale Annahme. Das Protokoll enthält den Zeitpunkt, die angenommene Fassung und die Auswahl, den angegebenen Namen und die E-Mail-Adresse, die Unterschrift, die IP-Adresse und die Kennung des verwendeten Geräts sowie die Bestätigung durch den per E-Mail oder SMS übermittelten Code. Die Parteien sind sich einig, dass die digitale Annahme dieselbe Verbindlichkeit hat wie ein unterschriebener Auftrag und dass die Archivkopie mit dem Protokoll als Nachweis des Vertragsschlusses und des Vertragsinhalts dient. Der Gegenbeweis bleibt beiden Parteien offen.
1.4.8 Der Vertragstext wird vom Auftragnehmer gespeichert und steht dem Kunden als Archivkopie zur Verfügung. Vertragssprache ist Deutsch. § 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und Satz 2 BGB finden keine Anwendung.
1.4.9 Mit der Annahme bestätigt der Kunde, als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB zu handeln.
1.5 Kundencenter
1.5.1 Der Auftragnehmer kann dem Kunden einen Zugang zu seinem Kundencenter einrichten. Dort stellt er Angebote, Rechnungen, Projektstände, Stundennachweise, Wartungsprotokolle und Dateien bereit und nimmt Anfragen entgegen. Das Kundencenter ist eine unentgeltliche Zusatzleistung. Ein Anspruch auf Bereitstellung, auf einen bestimmten Funktionsumfang oder auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht. Stellt der Auftragnehmer das Kundencenter ein, kündigt er dies mindestens vier Wochen vorher per E-Mail an.
1.5.2 Der Zugang wird für vom Kunden benannte Kontaktpersonen eingerichtet. Die Anmeldung erfolgt über einen Code, den der Auftragnehmer an die hinterlegte E-Mail-Adresse der Kontaktperson sendet. Der Kunde stellt sicher, dass nur die Kontaktperson auf dieses Postfach zugreifen kann, und teilt dem Auftragnehmer unverzüglich mit, wenn eine Kontaktperson ausscheidet, sich ihre Kontaktdaten ändern oder der Verdacht eines Missbrauchs besteht. Kontaktdaten ändert der Auftragnehmer auf Antrag.
1.5.3 Handlungen und Erklärungen, die über einen Zugang des Kunden vorgenommen werden, gelten als solche des Kunden, bis dem Auftragnehmer eine Mitteilung nach Ziffer 1.5.2 zugeht.
1.5.4 Angaben zu Projektständen und zum Zahlstatus dienen der Information. Für Vergütung, Fälligkeit und Vertragsinhalt sind die Belege und Vereinbarungen maßgeblich. Rechnungen versendet der Auftragnehmer weiterhin per E-Mail, im Kundencenter stehen sie zusätzlich bereit.
1.5.5 Der Auftragnehmer kann Rückfragen, Arbeitsergebnisse zur Ansicht und Aufforderungen zur Mitwirkung im Kundencenter bereitstellen und den Kunden per E-Mail darauf hinweisen. Sie gelten an dem Werktag als zugegangen, der auf den Versand der Hinweis-E-Mail folgt. Stellt der Kunde die Hinweis-E-Mails ab, hat er das Kundencenter regelmäßig einzusehen. Die Mitteilung gilt dann an dem Werktag als zugegangen, der auf die Bereitstellung folgt. Aufforderungen zur Abnahme (Ziffer 5.2) und Mahnungen versendet der Auftragnehmer zusätzlich per E-Mail.
1.5.6 Über das Kundencenter kann der Kunde Anfragen stellen. Soweit eine Anfrage Leistungen betrifft, die von einem bestehenden Vertrag oder einem vereinbarten Stundenkontingent umfasst sind, bearbeitet der Auftragnehmer sie in diesem Rahmen. Weitergehende Leistungen erbringt er nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz. Ist ein Aufwand von mehr als zwei Stunden zu erwarten, holt er vorher die Freigabe des Kunden ein. Reaktionszeiten gelten nur, soweit sie im Einzelvertrag vereinbart sind. Im Übrigen bearbeitet der Auftragnehmer Anfragen in angemessener Zeit an Werktagen. Die Kennzeichnung einer Anfrage als dringend ist eine Bitte um vorrangige Bearbeitung und begründet keinen Anspruch auf eine bestimmte Reaktionszeit.
1.5.7 Für Dateien und Texte, die der Kunde im Kundencenter einstellt, gilt Ziffer 1.2.1. Personenbezogene Daten Dritter übermittelt der Kunde nur, soweit dies für die Bearbeitung erforderlich ist und er dazu berechtigt ist. Der Auftragnehmer darf Inhalte entfernen, die rechtswidrig sind oder die Sicherheit des Kundencenters gefährden.
1.5.8 Der Auftragnehmer darf einen Zugang sperren, wenn der Verdacht eines Missbrauchs besteht oder die Sicherheit des Kundencenters es erfordert. Nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird ein Zugang zeitweise automatisch gesperrt.
1.5.9 Nach dem Ende der Geschäftsbeziehung kann der Auftragnehmer den Zugang schließen. Der Kunde sichert Dokumente, die er weiter benötigt, vorher selbst. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Auftragnehmers bleiben unberührt.
1.5.10 Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Kundencenter enthält die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
1.5.11 Einen nach Ziffer 1.2.4 erforderlichen Vertrag über Auftragsverarbeitung stellt der Auftragnehmer im Kundencenter bereit. Der Kunde kann ihn dort elektronisch abschließen.
Teil 2 – Onlineauftritte und Technik
2.1 Webseiten- und Shoperstellung (agil)
2.1.1 Sofern keine abweichenden Individualvereinbarungen getroffen wurden, erfolgt die Erstellung von neuen oder die Erweiterung bestehender Webseiten/Shops auf Grundlage agiler Methoden.
2.1.2 Gegenstand von Webseiten-Erstellungsverträgen ist grundsätzlich die Entwicklung neuer Webseiten oder die Erweiterung bestehender Webseiten unter Beachtung der technischen und/oder gestalterischen Vorgaben des Kunden. Zwischen den Parteien geschlossene Webseiten-Erstellungsverträge sind Werkverträge im Sinne von §§ 631 ff. BGB.
2.1.3 Die im Einzelnen vereinbarten Leistungen ergeben sich aus dem zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden individuell abgeschlossenen Vertrag.
2.1.4 Der Kunde kann jederzeit Kundenwünsche einbringen, soweit diese durch den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang gedeckt sind. Darüberhinausgehende Leistungen müssen gesondert vereinbart und vergütet werden.
2.1.5 Sobald die Webseite fertiggestellt wurde, wird der Auftragnehmer den Kunden zur Abnahme der Webseite auffordern.
2.1.6 Voraussetzung für die Tätigkeit des Auftragnehmers ist, dass sämtliche vom Kunden zu stellenden Daten dem Auftragnehmer rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung gestellt werden.
2.1.7 Die Prüfung oder Beschaffung von Rechten, Plugins, Tools oder Zertifikaten sind vom Auftragnehmer nur dann geschuldet, soweit dies individualvertraglich ausdrücklich vereinbart ist.
2.1.8 Soweit nicht anders vereinbart, sind die erstellten Webseiten für die Browser Chrome, Safari, Firefox und Edge in ihrer jeweils aktuellen Fassung optimiert (jeweils die letzten zwei Versionen). Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
2.1.9 Der Auftragnehmer ist nicht berechtigt und nicht verpflichtet, den Kunden zu wettbewerbs-, verbraucher-, kennzeichnungs- oder sonstigen rechtlichen Fragen im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes zu beraten.
2.1.10 Nach Fertigstellung der Webseiten kann der Auftragnehmer dem Kunden Wartungs- und Pflegeleistungen anbieten. Werden keine zusätzlichen Wartungs- und Pflegeleistungen vereinbart, ist nach Abnahme allein der Kunde für die technische Instandhaltung und Aktualität der Webseiten verantwortlich.
2.2 Webseiten- und Shoperstellung (Lasten- und Pflichtenheft)
2.2.1 Sofern zwischen den Vertragsparteien die Erstellung auf Grundlage eines Lasten- und Pflichtenhefts vereinbart wurde, erfolgt die Auftragsabwicklung nach Maßgabe der vorliegenden Ziffer.
2.2.2 Gegenstand von Webseiten-Erstellungsverträgen ist grundsätzlich die Entwicklung neuer Webseiten oder die Erweiterung bestehender Webseiten unter Beachtung der technischen und/oder gestalterischen Vorgaben des Kunden. Zwischen den Parteien geschlossene Verträge sind Werkverträge im Sinne von §§ 631 ff. BGB.
2.2.3 Maßgeblich für den Umfang der zu erbringenden Leistungen sind zum einen individualvertragliche Vereinbarungen und zum anderen ein vom Kunden erstelltes, ausführliches Lastenheft sowie das darauf aufbauende Pflichtenheft.
2.2.4 Auf Grundlage des Lastenhefts erstellt der Auftragnehmer ein Pflichtenheft. Der Kunde ist berechtigt, das Pflichtenheft zurückzuweisen und Änderungswünsche mitzuteilen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, maximal zwei Alternativvorschläge vorzulegen.
2.2.5 Wird das Pflichtenheft vom Kunden abgenommen, gelten die dort beschriebenen Leistungen als zwischen den Parteien endgültig vereinbart.
2.2.6 Der Auftragnehmer stellt dem Kunden neben dem Pflichtenheft einen Zeit- und Arbeitsplan zur Verfügung.
2.2.7–2.2.12 Es gelten die Regelungen analog zu Ziffer 2.1.6 bis 2.1.10.
2.3 Wartung und Betreuung von Webseiten / Shops
2.3.1 Nach Fertigstellung kann der Auftragnehmer dem Kunden Wartungs- und Betreuungsleistungen anbieten. Entsprechende Vereinbarungen sind ausschließlich Gegenstand von Individualabsprachen.
2.3.2 Inhalt der Wartungsverträge ist die Beseitigung von Funktionsstörungen sowie die anlassbezogene Aktualisierung der Webseite für gängige Webbrowser. Weitergehende Leistungen können ggf. individualvertraglich vereinbart werden.
2.3.3 Der Auftragnehmer haftet nicht für Funktionsstörungen und Inkompatibilitäten, die durch eigenmächtige Änderungen des Kunden verursacht wurden.
2.3.4 Die Wartung umfasst, vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen, nur die technische, nicht jedoch die inhaltliche Aktualisierung der Webseite.
2.4 Webhosting
2.4.1 Der Auftragnehmer bietet dem Kunden auch das Hosten der von ihm erstellten Webseiten an. Der Auftragnehmer wird zur Erfüllung seiner Leistungen die Server von Drittunternehmen einsetzen.
2.4.2 Die Verfügbarkeit der zum Zwecke des Hostings verwendeten Server liegt bei mindestens 99 Prozent im Jahresmittel.
2.4.3 Es obliegt dem Kunden, regelmäßige Sicherungskopien seiner gehosteten Daten zu erstellen.
2.4.4 Auf dem zur Verfügung gestellten Speicherplatz dürfen keine rechtswidrigen Inhalte gespeichert werden.
Teil 3 – Erstellung und Gestaltung von Content
3.1 Gestaltung von Printprodukten
3.1.1 Gegenstand von Designverträgen im Printbereich ist grundsätzlich die Entwicklung von Printprodukten nach den gestalterischen Vorgaben des Kunden (z. B. Banner, Postgrafiken, Plakate, Flyer, Roll-Ups, Logos).
3.1.2–3.1.6 Die vereinbarten Leistungen ergeben sich aus dem individuell geschlossenen Vertrag. Soweit nichts anderes vereinbart, steht dem Kunden das Recht auf zwei Korrekturschleifen zu. Der Auftragnehmer schuldet bei der Erstellung von Printprodukten neben den vertraglich vereinbarten Leistungsgegenständen nur die Übergabe einer gängigen Druckdatei (z. B. PDF, JPG oder PNG).
3.2 Abwicklung von Printaufträgen
3.2.1–3.2.5 Der Auftragnehmer bietet die Abwicklung von Druckaufträgen als Direktgeschäft oder als Vermittlungsgeschäft an. Der Druck erfolgt erst nach erteilter finaler Druckfreigabe durch den Kunden.
3.3 Erstellung von Texten / Copywriting
3.3.1–3.3.4 Der Auftragnehmer erstellt für den Kunden Texte nach individualvertraglicher Vereinbarung. Soweit nicht anders vereinbart, steht dem Kunden das Recht auf zwei Korrekturschleifen zu.
3.4 Gestaltung und Konzeption von Grafiken und Logos
3.4.1–3.4.7 Der Auftragnehmer übernimmt nach Vereinbarung die Konzeption und Gestaltung von Grafiken und/oder Logos. Soweit nichts anderes vereinbart, steht dem Kunden je zwei Korrekturschleifen zu. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung auf den Kunden über.
Teil 4 – Marketing
4.1 SEO-Marketing
Der Auftragnehmer bietet Dienstleistungen im Bereich SEO-Marketing an. Im Rahmen der Leistungserbringung schuldet der Auftragnehmer ausschließlich die Durchführung von Maßnahmen, die nach eigener Erfahrung das Suchmaschinen-Ranking positiv beeinflussen können. Ein bestimmtes Ergebnis (z. B. ein bestimmtes Ranking) wird nur dann geschuldet, wenn dieses ausdrücklich zugesichert wurde.
4.2 SEA-Kampagnen
Der Auftragnehmer bietet Dienstleistungen im Bereich von SEA-Kampagnen an. Ein bestimmtes Ergebnis (z. B. Verkaufszahlen) wird nicht geschuldet, es sei denn, dies wurde ausdrücklich zugesichert. Das vereinbarte Honorar beinhaltet nicht die Kosten für die Schaltung kostenpflichtiger Werbeanzeigen.
4.3 Schaltung von Werbeanzeigen
4.3.1–4.3.5 Der Auftragnehmer unterstützt den Kunden bei Anzeigenschaltungen in Social-Media-Portalen, Suchmaschinen und sonstigen Medien. Die Auswahl der Inhalte für die Anzeigen obliegt allein dem Kunden. Das vereinbarte Honorar beinhaltet nicht die Kosten für die Schaltung kostenpflichtiger Werbeanzeigen.
Teil 5 – Sonstige Bestimmungen
5.1 Preise und Vergütung
5.1.1 Die Vergütung für die Leistungen des Auftragnehmers ist Gegenstand einer individualvertraglichen Vereinbarung zwischen den Parteien und richtet sich grundsätzlich nach dem Angebot.
5.1.2 Rechnet der Auftragnehmer nach Aufwand ab oder ist ein Stundenkontingent vereinbart, erfasst er seine Arbeitszeit je Tätigkeit. Die Dauer jeder Tätigkeit wird auf volle 15 Minuten aufgerundet, jede angefangene Viertelstunde zählt voll.
5.1.3 Der Auftragnehmer stellt dem Kunden einen Stundennachweis im Kundencenter bereit. Einwände gegen den Nachweis eines Monats sind innerhalb von vier Wochen nach Bereitstellung in Textform zu erheben. Danach gilt der Nachweis als anerkannt, wenn der Auftragnehmer bei der Bereitstellung auf diese Folge hingewiesen hat.
5.1.4 Nicht genutzte Stunden eines Kontingents verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums, soweit nichts anderes vereinbart ist.
5.2 Abnahme
Soweit eine Werkleistung vereinbart wurde, wird der Auftragnehmer den Kunden zur Abnahme auffordern. Die Abnahmefrist im Sinne des § 640 Abs. 2 S. 1 BGB wird auf 2 Wochen ab Abnahmeaufforderung festgelegt. Sofern sich der Kunde innerhalb dieser Frist nicht äußert oder die Abnahme nicht wegen eines Mangels verweigert, gilt das Werk als abgenommen.
5.3 Mängelgewährleistung
Ein unwesentlicher Mangel begründet keine Mängelansprüche. Die Wahl der Art der Nacherfüllung liegt beim Auftragnehmer. Die Verjährungsfrist für Mängel und sonstige Ansprüche beträgt ein (1) Jahr; diese Verjährungsverkürzung gilt nicht für Ansprüche, die aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder aus der Verletzung von Leib, Leben oder Gesundheit resultieren.
5.4 Rechteeinräumung, Eigenwerbung und Erwähnungsrecht
5.4.1 Der Auftragnehmer räumt dem Kunden – nach vollständiger Bezahlung – an den entsprechenden Arbeitsergebnissen grundsätzlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein.
5.4.2 Sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, erteilt der Kunde dem Auftragnehmer die Erlaubnis, das Projekt zum Zwecke der Eigenwerbung (Referenzen/Portfolio) öffentlich darzustellen.
5.4.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den eigenen Namen, mit Verlinkung, in angemessener Weise im Footer und im Impressum der erstellten Webseite(n) zu platzieren.
5.5 Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer wird alle ihm zur Kenntnis gelangenden Geschäftsvorgänge streng vertraulich behandeln. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.
5.6 Haftung / Freistellung
5.6.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
5.6.2 Der Kunde stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese AGB oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.
5.7 Schlussbestimmungen
5.7.1 Die zwischen dem Auftragnehmer und den Kunden geschlossenen Verträge unterliegen dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
5.7.2 Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis.
5.7.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt.